| Das CIVITAS-Programm ist Teil des Aktionsprogramms der Bundesregierung "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus". CIVITAS wird umgesetzt von der Stiftung der demokratischen Jugend. |  |  | CIVITAS fördert Maßnahmen zur Stärkung der demokratischen Kultur und zur Bekämpfung des Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern. Unterstützt wird die Entwicklung örtlicher zivilgesellschaftlicher Projekte und Initiativen, deren zentrale Elemente auf den Werten von Pluralität, Humanität, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung basieren. | | Mobile Beratungsteams - beraten und begleiten kommunale Akteure, wie z.B. Vereine, Verbände, Initiativen und Bündnisse, die sich für demokratische Grundwerte engagieren und gegen Rechtsextremismus aktiv handeln. Die Teams initiieren Projekte und Netzwerke und übernehmen Koordinierungsfunktionen. Sie beraten bei kommunalen Konflikten, gewalttätigen Übergriffen und unterstützen bei der Entwicklung von Handlungsalternativen.
Beratung von Opfern rechtsextremer Straf- und Gewalttaten - bieten rechtliche und psychosoziale Hilfe und Beratung sowie Unterstützung in verschiedenen Lebenssituationen für Betroffene rechter Gewalttaten. Opferberatungsstellen setzen sich für die Integration gesellschaftlicher Minderheiten ein, indem sie lokale Sensibilisierungs- und Solidarisierungsprozesse anregen.
Stärkung und Entwicklung zivilgesellschaftlicher, demokratischer Strukturen im Gemeinwesen - Die Arbeit, die Ansatzpunkte und Herangehensweisen der einzelnen Projekte im Förderbereich Stärkung und Entwicklung zivilgesellschaftlicher, demokratischer Strukturen im Gemeinwesen sind sehr vielfältig. Gefördert werden z.B. Projekte im Jugend- und Schulbereich, interkulturell angelegte Projekte, Geschichtswerkstätten, Fortbildungs- und Trainingsprogramme, Theaterprojekte gegen Rechtsextremismus oder auch Projekte im Bereich der Flüchtlingsarbeit. (Eine Auflistung der einzelnen Förderschwerpunkte in diesem Bereich finden Sie unter dem Menüpunkt "Antragsstellung")
Vernetzung des zivilgesellschaftlichen Engagements im Gemeinwesen - Seit 2002 fördert CIVITAS in den neuen Bundesländern Netzwerke, die eine Zusammenarbeit von lokalen Akteuren wie z.B. zwischen Schule, Jugendhilfe, Kirche und Gemeinwesen fördern. Initiiert werden feste Kooperationsbeziehungen, die sich für Demokratie und Toleranz engagieren und den regionalen Erfahrungs- und Informationsaustausch fördern.
Überregionale Modellprojekte realisieren besonders wirksame Handlungsstrategien zur Aktivierung zivilgesellschaftlichen Engagements auf überregionaler Ebene. Sie reagieren auf konkreten regionalen Bedarf, wirken nachhaltig und sind auf eine Fortführung nach Beendigung der Modellphase ausgerichtet. | | Das Martin-Luther-King-Zentrum möchte nicht nur aktiv gegen Rechtsextremismus eintreten, sondern sich gleichzeitig für kulturelle Minderheiten stark machen. Die Situation der Asylbewerber in Werdau wird in dem Projekt, das von CIVITAS bis 30. April 2005 gefördert wird, von Jugendlichen analysiert. Anhand von Gesprächen, Fragebogen und Interviews soll ein Konzept erarbeitet werden, das die Integration der Asylbewerber in Werdau verbessern soll. | Mehr Informationen finden sie unter der Webseite: Jugendstiftung-Civitas.org |
|